Die Feiertage rücken näher, und Bokassa veröffentlichen mit ihrem neuen Song „Let’s Storm The Capitol“ den perfekten Soundtrack, um diese geschäftigste und passiv-aggressivste aller Jahreszeiten zu überstehen. 
„Let’s Storm the Capitol“ ist ein melodischer Knaller und ein riffgewaltiges trojanisches Pferd voller rohem und energiegeladenem Stoner-Punk. 
Der Song verdeutlicht, wie Menschen dazu neigen, sich voll und ganz den Gedanken und Überzeugungen anderer Leute zu verschreiben, ohne wirklich andere Wege oder Optionen in Betracht zu ziehen. Warum selbst denken, wenn man anderen blindlings folgen kann? Sänger Jørn kommentiert: Let’s Storm the Capitol ist eine Art satirischer Blick darauf, wie selten sich Menschen eine eigene Meinung bilden, auch wenn sie das vielleicht glauben. Das macht sie zu nützlichen Idioten für Opportunisten, die uninformierte Menschen ausnutzen, um ihre eigenen Ziele zu erreichen. Der Titel des Songs ist auch eine Anspielung auf Neil Youngs Let’s Impeach the President aus der Mitte der 2000er Jahre, also kann man uns auch diesmal nicht vorwerfen, besonders hip und trendy zu sein.“ „Außerdem ist der Song laut der Mutter unseres Schlagzeugers Olav der beste, den wir je gemacht haben, was eine ziemliche Bestätigung ist! Für mich ist der Song ein musikalischer Schmelztiegel, wie die meisten unserer Songs, bestehend aus einer Art Propagandhi-mäßigem Metal-Riff, das in einen Alkaline Trio-ähnlichen Refrain übergeht, bevor es wiederum in einen Cowbell-Groove ala KISS oder Pantera übergeht. Gesanglich haben wir uns von Rob Halford inspirieren lassen, nachdem wir letztes Jahr Judas Priest supportet haben und singen extrem hoch, was sich als Herausforderung erweisen könnte, da wir keine Metal-Götter sind.” Das offizielle Video zu „Let’s Storm The Capitol“ gibt es HIER.

Das neue Album „All Out Of Dreams“, das von Tue Madsen (Meshuggah, The Haunted, Halford) in den Antfarm Studios in Dänemark aufgenommen wurde, wird am 16. Februar 2024 über Indie Recordings veröffentlicht. Mit zehn Songs und 30 Minuten Spielzeit präsentieren sich BOKASSA so vielfältig wie eh und je. Das Power-Trio bietet alles von riffigem Stoner-Metal wie in „Bradford Death Squadron“ (bei dem auch Special Guest Aaron Beam von den Stoner-Rockern Red Fang zu hören ist), fast progressivem Skatepunk in „No More Good Days“, 45 Sekunden metallischem Hardcore in „Everyone Fails In The End“ bis hin zu entspanntem Izzy Stradlin Bottleneck-Riffing auf dem Wüsten-Rocker „Gung Ho“. Einen ersten Vorgeschmack auf die neue Musik bekamen die Fans im Juni mit dem Heavy-Hit „Garden Of Heathen“. Ein melodiegetriebener Stoner-Punk-Song, der unverkennbar BOKASSA ist. Die wuchtigen Drums, die sanften Riffs und die eingängigen Texte werden durch den Gastgesang der New Yorker Hardcore-Legende Lou Koller (Sick Of It All) noch verstärkt – das erste Mal, dass die Gruppe Gäste auf einem Album hat. Die Folgesingle, der Stoner-Punk-Titeltrack „All Out Of Dreams“, strotzt nur so vor Attitüde und frustriertem, verärgertem Pessimismus. Mit anderen Worten: Die Band hat immer noch Bock, Genres zu mischen! In einer Zeit, in der alles gleich klingt, war es BOKASSA immer wichtig, dass sich jede Platte klanglich von der vorherigen unterscheidet. Während zum Beispiel ihr Debüt Divide & Conquer eine krachige Klanglandschaft hatte und Molotov Rocktail von 2021 einen verspielteren, bombastischen Rocksound, hat All Out Of Dreams einen etwas raueren, metallischeren Sound. Es war eine bewusste Entscheidung für einen Snare-Drum-Sound, der an 90er-Jahre-Metal, Rock und Punk ala Clutch, Helmet, Therapy? oder The Vandals erinnert. Das Album wird in verschiedenen Formaten erhältlich sein: digital, CD im Digipack, magentafarbenes, schwarzes und lilafarbenes Vinyl mit blauen Sprenkeln. Vorbestellen kann man das Album hier.

BOKASSA fassen zusammen: All Out Of Dreams ist ein Album, auf dem das Gefühl der Resignation in mehreren Tracks präsent ist. Ob es nun um das eigene Versagen geht oder ob man das Gefühl hat, dass das System versagt hat – vielleicht aufgrund einer verfehlten Regierungspolitik – oder dass man einfach komplett aufgegeben hat. Der gemeinsame Nenner ist, dass alle, von denen man in den Texten hört, die Hoffnung verloren haben, worauf auch der Titel des Albums – All Out Of Dreams – anspielt. Der Name des Albums könnte allerdings auch als direkte Anspielung auf unsere eigene Karriere und den Traum von der eigenen Privatinsel im Pazifik gesehen werden. Leider müssen die Massen erst noch einen guten Musikgeschmack entwickeln – dieser Traum ist also derzeit wohl eher nicht existent.“

BOKASSA sind:

Jørn Kaarstad – Lead Vocals,Guitar

Bård Linga – Bass, Vocals

Olav Dowkes – Drums, Vocals

https://www.facebook.com/BokassaBand

 

 

 

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